Forschungsevaluation
Wir evaluieren verantwortungsbewusst!
Seit der Unterzeichnung der im Jahr 2016 setzt sich die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern für eine verantwortungsvolle Forschungsevaluation ein. Wir fordern, dass bibliometrische Indikatoren strategisch eingesetzt, durch qualitative Bewertungen ergänzt und auf spezifische Kontexte und Ziele zugeschnitten werden.
Wenn bibliometrische Messgrößen verwendet werden, sollten sie immer wohlüberlegt und durch qualitative Erkenntnisse, im Rahmen einer umfassenden Bewertung, gestützt werden.
Durch die Umsetzung dieser Grundsätze trägt die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern zur Schaffung einer Forschungskultur bei, die ²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù, Integrität und Inklusivität schätzt und gleichzeitig Forschende stärkt und die akademische Exzellenz fördert.
Als Institution verpflichtet sich die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern...
- eine Kultur der verantwortungsvollen Bewertung zu entwickeln und zu verbreiten, die auf wissenschaftlicher Exzellenz, Chancengleichheit und fairen akademischen Karrieren basiert.
- klare Bewertungskriterien und Methoden anzuwenden. Wir passen unser Methoden und Anforderungen in Zusammenarbeit mit der bewerteten Einheint an jede Bewertung an, und wir kombinieren vertantwortungsbewusst quantitative und qualitative Bewertungsmethoden.
- neben Publikationen auch den Impact und die Diversität der Forschungsergebnisse zu berücksichtigen. Bei unseren Bewertungen berücksichtigen wir alle von der ORCID-Organisation aufgeführten Ergebnisse (Lehre, Kooperationen, Software, Leistungen usw.).
Erfahren Sie mehr über die Instrumente und Methoden der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern zur Forschungsevaluation!
Wen, was und wie evaluieren wir
Die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern führt eine Vielzahl von Forschungsevaluationen auf institutioneller und im Rahmen der Nachwuchs- und Projektförderung auf individueller Ebene durch. Diese Evaluationen basieren auf transparenten Kriterien, die qualitative und quantitative Indikatoren sorgfältig miteinander verbinden.
Evaluationen von Instituten und Fachbereichen
Das Research Mangament Office betreut in Zusammenarbeit mit der Abteilung QSE der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern die interne Evaluation von Instituten und Departementen. Unsere Forschungsevaluationen tragen zur Transparenz bei, unterstützen die strategische Planung und fördern die kontinuierliche Verbesserung. Klare Bewertungen stärken auch die Rechenschaftspflicht der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù gegenüber der Öffentlichkeit.
An der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern werden Evaluationen verantwortungsbewusst durchgeführt, wobei die Bewertungskriterien und -instrumente mit der bewerteten Einheit besprochen und abgestimmt werden. Die Methoden und Ergebnisse können je nach Größe der bewerteten Einheit und dem Zweck der Evaluation variieren. Auch das Forschungsgebiet wird berücksichtigt, da sich die Zitierpraktiken und die Datenverfügbarkeit zwischen den Disziplinen stark unterscheiden, was Vergleiche zwischen verschiedenen Bereichen ohne robuste Normalisierungsmethoden ungerecht macht. Aufgrund des statistischen Charakters von Metriken wird die Verwendung von Indikatoren zur Bewertung der ²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù von Einzelpersonen oder kleinen Gruppen als äußerst problematisch angesehen, insbesondere wenn sie die primäre Grundlage für die Leistungsbewertung sind und es an Hintergrundinformationen mangelt. Bibliometrische Daten können jedoch, wenn sie im Zusammenhang mit Hintergrundinformationen betrachtet werden, für das Benchmarking der Leistung großer Einheiten nützlich sein und die Entscheidungsfindung und Planung unterstützen.
Erfahren Sie mehr über unsere institutionellen Evaluationen!
Forschungsevaluation und Evaluation einzelner Projekte
An der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern werden die Bewertungen einzelner Forschender und Forschungsprojekte in erster Linie von der Forschungskommission und dem Academic Careers Office durchgeführt. Diese Bewertungen erfolgen gemäss den in den Bestimmungen der Forschungskommission festgelegten Standards und den Vorgaben des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), je nach spezifischem Förderprogramm. In Zusammenarbeit mit dem SNF unterstützt die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù aktiv vielfältige Forschungsleistungen und fördert Fairness durch Instrumente wie narrative Lebensläufe.
Die Forschungskommission der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù ist ein ständiger Ausschuss, der im Einklang mit den akademischen Vorschriften der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù im Namen der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùsleitung handelt. Sie betreut die Bewertung von Anträgen auf Einzel- und Projektförderung im Rahmen von Programmen wie UniBE Initiator Grants, UniBE BIND Grants und UniBE Doc.Mobility. Darüber hinaus berät sie das Vizerektorat für Forschung und Innovation sowie andere Ausschüsse der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù in strategischen Fragen.
Das Akademische Karrierebüro spielt eine wichtige Rolle bei der Bewertung von Förderanträgen in frühen Karrierestufen. Es ist auch an Förderprogrammen wie dem Fonds zur Förderung junger Forschender, den Initiator Grants, dem 120 % Care Grant und dem UniBE Doc.Mobility beteiligt.
Erfahren Sie mehr über die Förderinstrumente der UniBE!
Tipps für Mitglieder von Bewertungsausschüssen
In Anlehnung an die und die werden die in Evaluationsgremien tätigen Forschenden und Professor*innen der UniBE gebeten, folgende Empfehlungen zu beachten:
Seien Sie Transparent
Seien Sie transparent hinsichtlich der Kriterien, die Sie für Ihre Leistungsbeurteilung heranziehen, insbesondere wenn es um Einstellungs-, Festanstellungs- und Beförderungsentscheidungen geht.
Seien Sie Konsistent
Sorgen Sie für Konsistenz, indem Sie bei allen Bewertungen derselben Art dieselben Kriterien und Standards anwenden und so während des gesamten Prozesses Fairness gewährleisten. Wenn Sie zu diesem Thema Unterstützung benötigen, können Sie das S.C.O.P.E.-Bewertungsrahmenwerk verwenden.
Messen Sie ²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù nicht mit quantitativen Indikatoren
Verwenden Sie quantitative Indikatoren verantwortungsbewusst und kontextualisieren Sie Messgrößen: Zahlen allein können den vollen Wert oder die Wirkung wissenschaftlicher Arbeit nicht erfassen.
²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù vor Quantität
Priorisieren Sie bei der Bewertung ²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù vor Quantität, indem Sie die Wirkung und Relevanz der Forschung über das Publikationsvolumen stellen. Dieser Ansatz belohnt bedeutende Beiträge, die das Wissen voranbringen.
Anerkennen Sie die Diversität des Forschungsoutput
berücksichtigen Sie neben Publikationen auch eine Vielzahl anderer Ergebnisse und Wirkungsmaße, darunter Datensätze und Software, künstlerische Darbietungen und Beiträge aus der Industrie. Werfen Sie einen Blick auf die , die von der ORCID-Organisation veröffentlicht wurde!
Seien Sie sich Vorurteilen und Voreingenommenheit bewusst
Achten Sie während des Bewertungsprozesses auf mögliche Vorurteile und Voreingenommenheit. Stellen Sie sicher, dass die Bewertungen fair und objektiv sind und auf den tatsächlichen Verdiensten der Forschung basieren und nicht auf vorgefassten Meinungen oder Annahmen. Benötigen Sie weitere Informationen zu unbewussten Vorurteilen? Entdecken Sie die gerechte Bewertung an der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern!
Setzen Sie sich gegen unfaire Bewertungspraktiken ein
Fördern Sie gerechte und evidenzbasierte Bewertungsmethoden gegenüber voreingenommenen oder fehlerhaften Metriken. Stellen Sie sicher, dass alle Forschungsarbeiten nach ihrem tatsächlichen Wert bewertet werden.
Tipps für Bewerber, die sich in der Auswahl befinden
Kandidierende, die sich im Rahmen eines Karriereschritts oder einer Projektförderung im Evaluationsprozess an der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern befinden, werden gemäss den Richtlinien bewertet, die für ihre spezifischen Förderinstrumente oder Bewertungskategorien relevant sind. Im Allgemeinen werden sie dazu ermutigt, ...
Eine Vielzahl von Indikatoren zu verwenden
Kandidierende sollten die Wirkung ihrer Arbeit anhand einer Vielzahl von Ergebnissen nachweisen. Eine faire Bewertung sollte auch unterschiedliche Karrierewege, interdisziplinäre Arbeit und nicht-traditionelle Leistungen berücksichtigen.
Strategisch vorgehen
Die Kandidierenden sollten ihre Leistungen auf ihre Karriere, ihr Fachgebiet, die Anforderungen des Förderinstruments, für das sie sich bewerben, und die Begutachtenden abstimmen. Das Stichwort lautet „²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù vor Quantität“. Merkmale wie das „akademische Nettoalter“ können genutzt werden, um Bewerbungen zu optimieren und Fragen im Voraus zu klären.
Seien Sie klar und konkret
Bewerbende sollten ihren konkreten Beitrag sowie die Auswirkungen ihrer Arbeit beschreiben und dabei hervorheben, was sie auszeichnet. Im Falle von Unterbrechungen der akademischen Laufbahn sollten sie präzise und klare Gründe für Zeitabzüge angeben.
Überprüfen und evaluieren Sie Ihre Bewerbung
Bewerbende sollten nicht vergessen, ihre Bewerbung vor der Einreichung sorgfältig zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Informationen auf dem neuesten Stand sind (z. B. ORCID-Profil).
Die gesamte akademische Gemeinschaft der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern ist aufgefordert, faire, transparente und gerechte Kriterien zu fördern, um sicherzustellen, dass Personen nach ihren Leistungen und objektiven Standards beurteilt werden und nicht aufgrund von Diskriminierung, Bevorzugung oder fehlerhaften Methoden evaluiert werden.
