Reform der Forschungsevaluation

DORA und CoARA

In den letzten 15 Jahren hat sich die wissenschaftliche Gemeinschaft dafür eingesetzt, die Evaluation von Forschung, Forschenden und Institutionen zu reformieren. Traditionelle Methoden stützen sich auf Kennzahlen wie den h‑Index oder den Journal Impact Factor. Die Reformbewegung fordert hingegen eine verantwortungsvolles, kontextsensibles Assessment, das über rein quantitative Indikatoren hinausgeht.

Wichtige Meilensteine:

  • 2012: (DORA)
  • 2022: Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA) (ARRA)
  • 2024:

Die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern hat DORA 2016 unterzeichnet und unterstützt die Reformbewegung vollumfänglich. Mit der Unterzeichnung von ARRA und der Barcelona Declaration im Jahr 2026 bestätigte die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù erneut ihr Engagement für eine Wissenschaftskultur, die auf Exzellenz, Integrität und Fairness basiert.

Verpflichtung der UniBE


Als Institution verpflichtet sich die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bern:

  • Eine Kultur der verantwortungsvollen und fairen Forschungsevaluation einzuführen, zu gestalten und zu fördern
  • Klare und transparente Kriterien anzuwenden, die sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren berücksichtigen und auf den spezifischen Kontext und die Ziele der jeweiligen Evaluation zugeschnitten sind.
  • Den Wert und die Reichweite unterschiedlicher Forschungsleistungen, wie Datasets und Software, neben traditionellen Publikationen anzuerkennen.